Schwermetalle im Trinkwasser: Was man wissen sollte

Eine Grafik auf der steht: Schwermetalle im Trinkwasser. In dem Ratgeber geht es darum, welche Schwermetalle im Trinkwasser vorkommen können, wie sie in das Leitungswasser gelangen und was man gegen Schwermetalle tun kann

Wusstest du, dass Arsen im Trinkwasser meist nicht aus Industrieabwässern stammt, sondern ganz natürlich aus dem Gestein?

In diesem Ratgeber erfährst du:

  • welche Schwermetalle im Trinkwasser überhaupt eine Rolle spielen,
  • wie Arsen natürlicherweise ins Grundwasser gelangt,
  • welche Grenzwerte aktuell gelten und was sich bis 2030 ändert,
  • was du selbst tun kannst.

Wir bei Riva Systemtechnik entwickeln und produzieren hochwertige Wasserfilter-Systeme, um die Wasserqualität in deinem Zuhause zu verbessern und dich vor Schadstoffen im Trinkwasser zu schützen. Unsere Wasserfilter sind „Made in Germany“ und von unabhängigen Laboren zertifiziert.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Die wichtigsten Schwermetalle im Trinkwasser sind Blei, Arsen, Chrom, Kupfer und Nickel.
  • Arsen gelangt anders als viele andere Schwermetalle meist auf natürlichem Weg aus dem Gestein ins Grundwasser, nicht primär durch Industrie oder alte Leitungen.
  • Die Grenzwerte für Blei, Arsen und Chrom werden zwischen 2028 und 2030 nochmals deutlich verschärft.
  • Ein geeigneter Wasserfilter kann Schwermetalle zusätzlich zur regulären Wasseraufbereitung reduzieren.

Welche Schwermetalle spielen im Trinkwasser eine Rolle?

Schwermetalle sind Metalle mit einer vergleichsweise hohen Dichte, von denen einige bereits in geringen Mengen gesundheitsschädlich wirken können. Im Trinkwasserkontext spielen vor allem folgende Schwermetalle eine Rolle:

Blei, das meist aus alten Bleileitungen in Gebäuden stammt. Mehr dazu liest du in unserem ausführlichen Ratgeber Blei im Trinkwasser.

Arsen, das überwiegend natürlichen Ursprungs ist und aus arsenhaltigem Gestein ins Grundwasser gelangt.

Chrom, das sowohl natürlich als auch durch industrielle Prozesse ins Wasser gelangen kann.

Kupfer und Nickel, die häufig aus Rohrleitungen und Armaturen stammen.

Woher kommt Arsen im Trinkwasser?

Anders als man vielleicht vermuten würde, stammt Arsen im Grundwasser in den allermeisten Fällen nicht aus Industrieabwässern, sondern ganz natürlich aus arsenhaltigem Gestein. Sickerwasser löst dabei über lange Zeiträume geringe Mengen Arsen aus dem Untergrund und trägt es ins Grundwasser ein.

Wie viel Arsen ins Grundwasser gelangt, hängt daher stark von der jeweiligen geologischen Beschaffenheit der Region ab. In bestimmten Gebieten mit arsenhaltigen Gesteinsschichten können dadurch natürlicherweise höhere Werte auftreten als anderswo.

Welche Grenzwerte gelten für Schwermetalle im Trinkwasser?

Die Trinkwasserverordnung legt für die wichtigsten Schwermetalle klare Grenzwerte fest, die in den kommenden Jahren zusätzlich verschärft werden:

  • Blei: aktuell 0,010 mg/l, ab dem 12. Januar 2028 nur noch 0,005 mg/l.
  • Arsen: aktuell 0,010 mg/l, ab dem 12. Januar 2028 nur noch 0,004 mg/l.
  • Chrom: aktuell 0,025 mg/l, ab Januar 2030 nur noch 0,005 mg/l.

Diese schrittweisen Verschärfungen zeigen, dass der Gesetzgeber das Risikopotenzial von Schwermetallen im Trinkwasser ernst nimmt, auch wenn Grenzwertüberschreitungen in Deutschland insgesamt die Ausnahme bleiben.

Arsen im Trinkwasser stammt meist nicht aus der Industrie, sondern ganz natürlich aus dem Gestein.

Was kannst du selbst tun?

Falls du unsicher bist, wie es um Schwermetalle in deinem Trinkwasser steht, helfen folgende Schritte:

  • Informiere dich bei deinem Wasserversorger über die aktuellen Messwerte in deiner Region,
  • lass bei Verdacht, insbesondere bei älteren Gebäuden, eine eigene Wasseranalyse durchführen,
  • nutze bei Bedarf einen geeigneten Wasserfilter für zusätzlichen Schutz.

Was riva-Filter leisten können

Unsere Aktivkohlefilter wie der rivaALVA Life reduzieren Schwermetalle wie Blei, Kupfer und Arsen zusätzlich zur regulären Wasseraufbereitung, ohne dabei wichtige Mineralstoffe zu entfernen. Speziell für Blei kannst du in unserem Ratgeber Blei im Trinkwasser mehr über unsere dokumentierten Praxiserfahrungen erfahren.

Fazit: Grenzwerte sinken, Vorsicht bleibt sinnvoll

Schwermetalle im Trinkwasser sind in Deutschland streng reguliert, und die Grenzwerte werden in den kommenden Jahren weiter verschärft. Arsen nimmt dabei eine Sonderrolle ein, da es meist natürlichen Ursprungs ist statt durch Leitungen oder Industrie verursacht zu werden. Eine gute Wasserüberwachung und bei Bedarf ein geeigneter Wasserfilter bleiben der sicherste Weg, dich zusätzlich zu schützen.

FAQs: Schwermetalle im Trinkwasser

Welche Schwermetalle sind im Trinkwasser relevant?

Vor allem Blei, Arsen, Chrom, Kupfer und Nickel.

Woher stammt Arsen im Trinkwasser?

Arsen gelangt überwiegend natürlich aus arsenhaltigem Gestein über das Sickerwasser ins Grundwasser, nicht primär aus Industrieabwässern.

Welche Grenzwerte gelten aktuell für Schwermetalle im Trinkwasser?

Aktuell gelten unter anderem 0,010 mg/l für Blei und Arsen sowie 0,025 mg/l für Chrom. Diese Grenzwerte werden zwischen 2028 und 2030 weiter verschärft.

Was ändert sich 2028 und 2030?

Ab 12. Januar 2028 sinkt der Grenzwert für Blei auf 0,005 mg/l und für Arsen auf 0,004 mg/l. Ab Januar 2030 sinkt der Grenzwert für Chrom von 0,025 mg/l auf 0,005 mg/l.

Kann ein Wasserfilter Schwermetalle entfernen?

Ja, Aktivkohlefilter können Schwermetalle wie Blei, Kupfer und Arsen zusätzlich zur regulären Wasseraufbereitung reduzieren.

Über den Autor

Frieder Korat ist Geschäftsführer der Riva Systemtechnik GmbH und Experte für hochwertige Wasserfiltersysteme. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er innovative Lösungen für sauberes Wasser in Privathaushalten, Gewerbebetrieben und medizinischen Einrichtungen.

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Quellen: