Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
Lesedauer: 7 min.
Wusstest du, dass Nanoplastik noch kleiner und potenziell gefährlicher ist als Mikroplastik?
In diesem Ratgeber erfährst du:
- wie groß Mikroplastik eigentlich ist und was der Unterschied zu Nanoplastik ist,
- wie Mikroplastik ins Trinkwasser gelangt,
- ob Mikroplastik im Wasser gesundheitlich bedenklich ist,
- wie du Mikro- und Nanoplastik aus deinem Trinkwasser filtern kannst.
Wir bei Riva Systemtechnik entwickeln und produzieren hochwertige Wasserfilter-Systeme, um die Wasserqualität in deinem Zuhause zu verbessern und dich vor Schadstoffen im Trinkwasser zu schützen. Unsere Wasserfilter sind „Made in Germany“ und von unabhängigen Laboren zertifiziert.
Das Wichtigste zusammengefasst:
- Mikroplastik bezeichnet Kunststoffpartikel kleiner als 5 Millimeter, Nanoplastik ist mit unter 0,001 Millimeter noch deutlich kleiner.
- Mikroplastik gelangt unter anderem über den Zerfall größerer Plastikteile, Kosmetikprodukte und Reifenabrieb in Gewässer und Trinkwasser.
- Nanoplastik gilt als potenziell risikoreicher, da es aufgrund seiner geringen Größe leichter in menschliche Zellen eindringen kann.
- Aktivkohlefilter filtern gängiges Mikroplastik zuverlässig, für Nanoplastik sind spezielle Feinstfilter nötig.
Wie groß ist Mikroplastik und was ist der Unterschied zu Nanoplastik?
Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Größe von unter 5 Millimetern bezeichnet. Innerhalb dieser Kategorie wird zusätzlich zwischen größerem Mikroplastik und den deutlich kleineren Nanoplastik-Partikeln unterschieden.

Nanoplastik bezeichnet Kunststoffpartikel kleiner als ein Mikrometer, umgangssprachlich oft als „unter 0,001 Millimeter“ beschrieben. Diese Partikel gelten als potenziell risikoreicher als größeres Mikroplastik, da sie aufgrund ihrer geringen Größe leichter durch biologische Barrieren, etwa Zellmembranen, hindurchdringen können.
Wie gelangt Mikroplastik ins Trinkwasser?
Mikroplastik gelangt auf verschiedenen Wegen in Gewässer und letztlich auch ins Trinkwasser:
- Zerfall größerer Plastikteile durch UV-Strahlung, Witterung und mechanische Beanspruchung in der Umwelt,
- Reifenabrieb von Fahrzeugen, der über Regenwasser in Gewässer gespült wird,
- Kosmetik- und Pflegeprodukte, die feste Mikroplastik-Partikel enthalten,
- synthetische Textilfasern, die beim Waschen von Kleidung aus Polyester und anderen Kunstfasern freigesetzt werden.
Da herkömmliche Kläranlagen nicht darauf ausgelegt sind, alle Partikelgrößen vollständig zurückzuhalten, gelangt ein Teil des Mikroplastiks in Flüsse, Seen und von dort auch ins Grund- und Trinkwasser.
Enthält Mineralwasser mehr Mikroplastik als Leitungswasser?
Überraschenderweise ja, zumindest tendenziell: Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass abgefülltes Mineralwasser oft stärker mit Mikroplastik belastet ist als Leitungswasser. Der Grund liegt im direkten Kontakt mit der Verpackung: Beim Öffnen, beim Zusammendrücken der Flasche und durch Temperaturschwankungen können sich Kunststoffpartikel von der Innenwand lösen. Bei Mehrwegflaschen kommt zusätzlicher Materialabrieb durch das wiederholte Spülen hinzu.
Wer ohnehin auf Leitungswasser statt Flaschenwasser setzt, umgeht diese zusätzliche Belastungsquelle von vornherein – ein zusätzlicher Wasserfilter am Wasserhahn kann das Ergebnis weiter verbessern.
Ist Mikroplastik im Trinkwasser gesundheitlich bedenklich?
Zur gesundheitlichen Bewertung von Mikroplastik im Trinkwasser gibt es noch keine abschließenden wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Forschung dazu ist ein aktives und sich schnell entwickelndes Feld.
Während größeres Mikroplastik den Körper überwiegend unverändert wieder verlässt, wird bei Nanoplastik ein größeres gesundheitliches Risikopotenzial diskutiert, da diese ultrafeinen Partikel möglicherweise in Zellen und Gewebe eindringen können. Belastbare Langzeitstudien zu konkreten gesundheitlichen Folgen beim Menschen stehen jedoch noch aus.
Wie kann man Mikro- und Nanoplastik aus dem Trinkwasser filtern?

Je kleiner die Partikelgröße, desto höher sind die Anforderungen an den Filter:
- Aktivkohlefilter mit einer Porengröße von etwa 10 bis 20 Mikrometern filtern größere Mikroplastik-Partikel zuverlässig aus dem Trinkwasser und verbessern zudem Geschmack und Geruch. Feinere Partikel zwischen 1 und 10 Mikrometern können solche Filter jedoch nicht zuverlässig zurückhalten.
- Membranfilter mit einer Porengröße von etwa 0,1 bis 1 Mikrometer decken den Mikroplastik-Bereich dagegen nahezu vollständig ab und reichen bereits in den größeren Nanoplastik-Bereich hinein.
- Für besonders feines Nanoplastik im Nanometer-Bereich sind darüber hinaus spezielle Hochleistungs-Feinstfilter nötig.
Was riva Filter leisten können?
Für eine möglichst zuverlässige Filterung von Mikroplastik empfehlen wir einen Filter mit Membrantechnologie, etwa den riva MULTI mit seiner 0,1 Mikrometer feinen Hohlfasermembran: Er deckt den Mikroplastik-Bereich nahezu vollständig ab. Der rivaALVA Life Aktivkohlefilter reduziert größere Mikroplastik-Partikel und verbessert zusätzlich Geschmack und Geruch, filtert aber nicht das gesamte Größenspektrum. Für besonders feines Nanoplastik, das bis zu 0,02 Mikrometer klein sein kann, empfehlen wir den rivaALVA MEX, unser spezielles Feinstfiltersystem.
Fazit: Kleine Partikel, große Aufmerksamkeit
Mikroplastik hat längst den Weg in unser Trinkwasser gefunden, die gesundheitlichen Langzeitfolgen werden aber erst noch erforscht. Besonders das noch kleinere Nanoplastik verdient dabei zunehmend Beachtung. Mit einem geeigneten Filter, abgestimmt auf die jeweilige Partikelgröße, kannst du dich schon heute zusätzlich schützen.
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FAQs: Mikroplastik im Trinkwasser
Wie groß ist Mikroplastik?
Mikroplastik bezeichnet Kunststoffpartikel kleiner als 5 Millimeter. Innerhalb dieser Kategorie gibt es noch deutlich kleinere Nanoplastik-Partikel unter einem Mikrometer.
Was ist der Unterschied zwischen Mikroplastik und Nanoplastik?
Nanoplastik ist eine noch kleinere Untergruppe von Mikroplastik und gilt als potenziell risikoreicher, da es aufgrund seiner geringen Größe leichter in Zellen eindringen kann.
Wie gelangt Mikroplastik ins Trinkwasser?
Unter anderem durch den Zerfall größerer Plastikteile, Reifenabrieb, Kosmetikprodukte und synthetische Textilfasern, die über Kläranlagen nicht vollständig zurückgehalten werden.
Ist Mikroplastik im Trinkwasser gefährlich?
Zu den gesundheitlichen Langzeitfolgen von Mikroplastik im Trinkwasser gibt es noch keine abschließenden Studien. Nanoplastik wird dabei als potenziell risikoreicher eingestuft als größeres Mikroplastik.
Kann ein normaler Wasserfilter Mikroplastik entfernen?
Aktivkohlefilter reduzieren größere Mikroplastik-Partikel, feinere Partikel benötigen einen Membranfilter mit einer Porengröße von etwa 0,1 bis 1 Mikrometer, um den Mikroplastik-Bereich zuverlässig abzudecken.
Enthält Mineralwasser mehr Mikroplastik als Leitungswasser?
Untersuchungen deuten darauf hin, dass abgefülltes Mineralwasser durch den Kontakt mit der Verpackung oft stärker mit Mikroplastik belastet ist als Leitungswasser.
Über den Autor
Frieder Korat ist Geschäftsführer der Riva Systemtechnik GmbH und Experte für hochwertige Wasserfiltersysteme. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er innovative Lösungen für sauberes Wasser in Privathaushalten, Gewerbebetrieben und medizinischen Einrichtungen.
Du hast eine Frage? Dann ruf uns gerne an und wir finden gemeinsam eine passende Lösung für dich!

